Liste von Objekten und Orten in der Nähe
  • Kulturerbe
    Jastrzębie-Zdrój
    Die St.-Barbara-und-Josef-Holzkirche in Jastrzebie-Zdrój (Bad-Königsdorrfs-Jastrzemb) war ursprünglich in Jedłownik, einem Bezirk von Wodzisław Śląski (Loslau) situiert. Zum ersten Mal wurde die Kirche im Jahre 1447 urkundlich erwähnt, es wird aber angenommen, dass sie bereits 1345 errichtet worden sein konnte. Davon kann ein auf einem der Balken graviertes Datum zeugen. Der Standortwechsel der Kirche in den 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts war der Höhepunkt eines einige Jahre dauernden Kampfs der Bewohner von neuen Wohnungssiedlungen in Jastrzębie darum, ihr eigenes Gotteshaus zu haben. Die Kirche liegt auf der Holzarchitekturroute der Woiwodschaft Schlesien.
  • Kulturerbe
    Łaziska
    Die Ortschaft Łaziska in der Gemeinde Godów, die in der Nähe von Jastrzębie-Zdrój (Bad Königsdorff-Jastrzemb) und Wodzisławia (Loslau), neben der Grenze mit Tschechien liegt, ist eine der ältesten Ortschaften in der Region. Auf der kleinen Anhöhe, in der malerischen Umgebung der alten Eichen und Kastanien, steht hier die Allerheiligen-Pfarrkirche aus dem XVI. oder sogar aus dem XV. Jahrhundert, die zu den wertvollsten, hölzernen Sakralbauten in Polen gezählt wird. Das Objekt befindet sich auf der Holzarchitekturroute der Woiwodschaft Schlesien.
  • Kulturerbe
    Rogów
    Die steinernen Büßerkreuze sind ausgesprochen interessante Beispiele für Funktionieren des mittelalterlichen Strafrechtes. Einige können wir auf dem Gebiet von Wodzisław (Loslau) finden. Zwei von ihnen befinden sich in einem kleinen Dorf Rogowo (Roggow). Das Kreuz, genannt „Malteser“, zeichnet sich durch seine Form aus, die an die Kreuze der einst auf Gebieten der schlesischen Herzogtümer anwesenden Malteser Ritter, , erinnert. Das andere Kreuz zeichnet sich dadurch aus, das ihm einer der Arme entnommen wurde.
  • Kulturerbe
    Czernica
    Als ein kleiner Ort ist Czernica bei Rydułtowy (Rydultau) außerordentlich reich an interessanten oft historischen Objekten. Sehenswert sind hier das Gebäude des früheren Wirtshauses, das auch eine Zeit lang die Rolle des Tempels(!) erfüllt hat, und der Bahntunnel aus der Hälfte des 19. Jahrhunderts. Aber die besondere Aufmerksamkeit verdient ein neugotischer Palast, der durch die Familie Roth in den Jahren 1880-1885 gebaut wurde. Er wurde schön restauriert. In ihm befinden sich die öffentlichen Einrichtungen. Man muss auch in Erinnerung behalten, dass ein hervorragender polnischer Komponist Henryk Mikołaj Górecki in Czernica geboren ist.
  • Kulturerbe
    Jastrzębie-Zdrój
    Die Entwicklung des nicht mehr tätigen Kurorts in Bad-Königsdorff-Jastrzemb war interessanterweise mit Bohrungen, die beim Suchen nach Kohlenlagerstätten stattfanden, verbunden. Bei Bohrungsarbeiten im Jahre 1859, die auf die Initiative des Besitzers von Jastrzębie Dolne, Emil von Schlieben durchgeführt wurden, entdecke man hier Solequellen von Jod und Brom. Ein Jahr danach wurde der Ort vom Grafen Felix von Königsdorff erworben. Der Graf ließ hier Kurortobjekte bauen und Jastrzębie wurde anschließend zum Bad Königsdorff- Jastrzemb umgewandelt.
  • Kulturerbe
    Jastrzębie-Zdrój
    Die Herz-Jesu-Kirche befindet sich in dem ehemaligen Kurortbezirk von Jastrzębie-Zdrój. (Bad-Königsdorrf-Jastrzemb). Die Kirche entstand durch die „Einverleibung“ des östlichen Flügels der „Maria-Anstalt” („Zakład Marii“). Die Herz-Jesu- Pfarrei selbst entstand im Jahre 1951. Die späteren Bemühungen der Pfarrei, die darauf zielten, die Kirche auszubauen, sind Beweis dafür, wie schwer die Situation der Gläubigen und Kirchen in der Volksrepublik Polen war.
  • Kulturerbe
    Rybnik
    Das Gebäude des Kreisamtes (Polnisch „starostwo”) in Rybnik ist eines der schönsten Beispiele der so genannten Architektur des Historismus in Oberschlesien. Diese Art Architektur knüpfte an die so genannte nördliche oder eher niederländische Renaissance an. Es wird angenommen, dass das Gebäude im Jahre 1887 gebaut und dass es in der Zwischenkriegszeit noch ausgebaut wurde. Nach der Renovierung macht die westliche Fassade einen besonders eindrucksvollen Eindruck. Sie ist mit einem eleganten Giebel und einem Türmchen verziert.
  • Kulturerbe
    Rybnik
    Die Kirche, die sich in Rybnik, in der Miejska- Straße 12 befindet, ist eine der Pfarrkirchen der Kattowitzer Diözese der Evangelisch- Augsburgischen Kirche. Die Ursprünge der Kirche an dieser Stelle sind mit einem Holzgebäude verbunden, das der Aufbewahrung und Trocknung von Fischnetzen diente. Es wurde zur Zeit von Friedrich Wilhelm, dem König von Preußen umgebaut und in eine Kirchengemeinde umgewandelt. Das heutige Gebäude stammt dagegen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts
  • Kulturerbe
    Rybnik
    Das Krankenhaus in Rybnik war eine der Initiativen von Juliusz Roger, einem Arzt, der im Jahre 1847 nach Schlesien kam, um hier die Funktion des Hofarztes des Ratiborer Herzogs – Viktor I zu übernehmen. Julisz Roger, der einer der in Oberschlesien verdiensten Aktivisten war, war allerdings nicht nur Arzt, sondern auch Naturforscher und Folklorist. Die Krankenhauseinrichtungen, die seinen Namen tragen, und deren Bau von ihm selbst initiiert wurde, wurden im Jahre 1869, vier Jahre nach seinem Tod in Betrieb genommen.
  • Kulturerbe
    Rybnik
    Der Palast in Rybnik wird auch “Piastenschloss” genannt, obwohl er zur und nach der Herrschung der Piastendynastie zahlreiche Umwandlungen erfahren hat. Obwohl das Bauwerk zum ersten Mal im Jahre 1327 urkundlich erwähnt wurde, so ist es doch bekannt, dass es als Holzgebäude bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts existierte und , allem Anschein nach, nicht später als im 12. Jahrhundert entstanden war. Die heutige Gestalt des Palasts ist vor allem das Ergebnis von Rekonstruktionsarbeiten, die im 18. Jahrhundert durchgeführt wurden. In jener Zeit wurde dem Palast ein vom Spätbarockstil und vom klassizistischen Stil geprägtes Äußere verliehen.